Best Friends Forever - Ein fächerübergreifendes Projekt der 2b in englischer Arbeitssprache

Friendship 2b

In Englisch, Bildnerischer Erziehung und im Sozialen Lernen erfanden die SchülerInnen der 2b im November und Dezember 2012 unter der Leitung ihrer Englischlehrerin und "Klassenmami" Karin Martschini kurze Situationen zum Thema "Friendship".

Diese Ideen wurden als kurze Dialoge auf Englisch niedergeschrieben und einstudiert. Mit Hilfe der beiden Studenten spielten die SchülerInnen die Szenen und filmten sich gegenseitig. Die Studenten übernahmen das Schneiden des Filmes und das Brennen der CD.


Der Film wurde mit Fotos von Freundschaftszeichnungen und Fotos von Vertrauensübungen unterlegt und zeigt einen Querschnitt unserer Arbeit aus Englisch, Bildnerischer Erziehung, Sozialem Lernen und e-learning.

Erfahrungsberichte:

Dieses kreative Sprachprojekt hatte den Effekt, dass alle drei Gruppen, SchülerInnen, Studierende und LehrerInnen, davon profitierten.

SchülerInnen: Die Jugendlichen der 2b konnten ihre individuellen Bedürfnisse nach Kreativität, Spiel- und Ausdrucksfreude befriedigen. Vor allem die Arbeit in wechselnden Teamformationen sollte zu einer Herausforderung des sozialen Lernens werden. Diese Herausforderung wurde bewältigt, wenn auch nicht immer ohne Konflikte. Diese wiederum regten Soziales Lernen an. Die Konflikte konnten gelöst werden.

Studierende: Die Studierenden lernten neue Unterrichtsformen kennen, brachten eigene Ideen ein und setzten diese auch um. Weiters konnten sie mit neuen Medien experimentieren und ein Projekt von Beginn an bis zum Endprodukt begleiten. „Auch der Weg ist das Ziel.“

Fr. Karin Martschini: Ich arbeite im sprachlichen Bereich sehr gerne und oft mit interaktiven und kommunikativen Mitteln, weil meiner Meinung nach eine Sprache, welche auch immer, von Interaktion und Kommunikation „lebt“. Viele der am Projekt teilnehmenden Kinder haben einen Migrationshintergrund, d. h. sie sprechen bereits zwei Sprachen. Aus diesem Grund ist es für mich besonders interessant zu beobachten, wie diese SchülerInnen einer dritten lebenden Sprache begegnen.

Im Zuge dieses Projektes fiel die Auseinandersetzung mit einer dritten Sprache sehr positiv aus:
Der Einsatz von theaterähnlichen und spielerischen Übungen förderte nicht nur die Sprachkompetenz der SchülerInnen, sondern auch deren Motivation und Kreativität. Gleichzeitig wurde ihr Selbstbewusstsein gesteigert, ihre Fremd- und Eigenwahrnehmung geschärft und ihre Teamfähigkeit geschult.

Zum ersten Mal wurde mit dem Medium „Videofilm“ gearbeitet. Alle Beteiligten, auch Eltern im Rahmen einer Elternpräsentation, waren über die gezeigten Ergebnisse positiv überrascht. Weitere Projekte dieser Art sind nicht auszuschließen.